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1-25 | 26-50 | 51-75


Montserrat Caballe


Camerata Köln


Camerata Salzburg


Camesina Quartett


Capella Augustina


Capella Leopoldina


Cappella Gabetta


Cappella Istropolitana


Renaud Capucon


Jenni Carbough


Aaron Carpene


casalQuartett


Miguelangelo Cavalcanti


Max Emanuel Cencic


Tilly Cernitori


Chamber Ensemble of Classical Opera


Corinne Chapelle


Corinne Chapelle


Isabel Charisius


Kyoung Cho


Won Cho


Choir of the Enlightenment


Chor der Bergkirche


Chor des BG, BRG und BORG Eisenstadt Kurzwiese (Einstudierung Karin Starkl)


Chor des russischen Patriarchats


Chor des russischen Patriarchats

Chor des russischen Patriarchats

Dirigent: Anatoly Grindenko

Unter der Leitung von Anatoly Grindenko ist der russische Patriarchat-Chor das einzige Ensemble, welches einerseits intensive musikwissenschaftliche Forschung betreibt, andererseits eine aktive Rolle in der orthodoxen Kirche spielt. Der Chor ist für seine authentische und beeindruckende Wiedergabe von Kompositionen des 12. bis 17. Jahrhunderts berühmt.
Seit dem Jahr 1980 beschäftigt sich Anatoly Grindenko mit der Entzifferung alter Manuskripte der orthodoxen Liturgie. Überdies gründete er den Chor des Russischen Patriarchats, welcher aus 12 Sängern besteht. Trotz der Schwierigkeiten in den Mitte-80er-Jahren, konnte man die ersten Schritte zur Revitalisierung der frühen orthodoxen Liturgie durch Aufführungen der Musik erfolgreich setzen.
Der Chor ist das einzige Ensemble, welchem die offizielle Erlaubnis erteilt wurde, die Russische Kirche zu repräsentieren. 1996 wurde Anatoly Grindenko, als Zeichen und Dank für seine Arbeit und den erzielten Erfolg, zum Priester geweiht.
Der Chor ist für seine außergewöhnlichen künstlerischen Interpretationen bekannt, durch welche die Mystik und Ästhetik der sakralen Musik vermittelt wird. Alte russische Manuskripte geben nicht nur Anweisungen über Tonart, Dauer, Artikulation und Dynamik, sondern auch über die spirituale und philosophische Bedeutung.
Anatoly Grindenko ist überdies als Virtuose am Kontrabaß und der Viola da gamba bekannt. Gemeinsam mit seiner Schwester Tatiana Grindenko (Violine) und Alexei Lubimov (Cembalo) waren sie die Ersten, welche historische Instrumente für Aufführungszwecke in Rußland verwendeten.