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1-25 | 26-50 | 51-75 | 76-100


Raffaella Milanesi


Giorgia Milanesi


Marlin Miller


Helmut Stefan Milletich


Minsk Orchestra


Mischa Maisky Trio


Mitglieder des Kammerorchester Basel


Mitglieder des Staatsopernchors


Stephan Möller


Luca Monti


Dale Morehouse


Xavier Moreno


Joachim Moser


Anne Moses


Don V Moses


Moskauer Akademie


Moskauer Viruosen


Mozart Ensemble der Wiener Volksoper


Mozart Quartett Wien


Mozarteum Quartett


Mozarteumorchester Salzburg


Giuseppe Mulé


Petra Müllejans


Thomas Müller


Othmar Müller


Minsk Orchestra

Ensemble Minsk Orchestra

Es klingt beinahe nach einem Märchen, wenn sich ein junges Orchester, gegründet 1994, aus dem weißrussischen Minsk aufmacht, die musikalische Welt zu erobern, und schon im September 1997 von der Berliner Presse anlässlich eines Schubert-Zyklus in der Philharmonie als „Eine Offenbarung!“ (Orpheus 9/97) gefeiert wird.

Doch diese „Offenbarung“ kommt nicht von ungefähr, sondern war und ist das Resultat harter und intensiver Probenarbeit, die die weißrussischen Musiker mit ihrem deutschen Chefdirigenten Wilhelm Keitel leisten und geleistet haben. Die Proben sind geprägt von kammermusikalischer Durchdringung der Musik, vom unbedingten Willen, immer das Beste zu geben, und nicht von gewerkschafts-bedingten Probenzeiten und Ruhepausen.

So konnte entstehen, was „DIE ZEIT“ folgendermaßen beschreibt: „Strich für Strich lässt das Orchester alle Routine weit hinter sich und spielt mit Ernst und Feuer, Exaktheit und Lust.“

Und schnell sprach sich herum, dass Lord Yehudi Menuhin das, wie er es nannte, „wunderbare Orchester“ zu seinem Festival nach Gstaad eingeladen, und der Opernabend dann mit Standing Ovations geendet hatte.

So folgten Einladungen in alle großen deutschen Städte und ins benachbarte Ausland. Das Konzerthaus in Wien erlebte einen furiosen Abend mit Werken von Tschaikowsky und Elgar und die Tonhalle Zürich stand im Bann der außer-gewöhnlichen Begegnung des Orchesters mit dem Pianisten David Helfgott.

2006 begeisterte das Orchester bei einer großen Frankreich-Tournee mit Mozarts Oper "Die Zauberflöte" über 40.000 Zuschauer.
Als „Orchestra in residence“ erarbeiteten die Musiker des Minsk Orchestra unter der Stabführung von Gustav Kuhn bei den Tiroler Festspielen in Erl seit 2001 Ri-chard Wagners „Ring“, „Tristan und Isolde“, „Parsifal“ sowie die Symphonien von Ludwig van Beethoven, Anton Bruckner und Gustav Mahler und entdeckten so ein ganz neues musikalisches Repertoire.

David Helfgott, Sabine Meyer, Gustav Rivinius, Rainer Kussmaul, Matthias Rex-roth, Nadja Michael, Vesselina Kasarova, Montserrat Caballé und Dame Margret Price gehören zu den Solisten, mit denen das Orchester musiziert.

Über 30 CD-Produktionen sind in der Zwischenzeit erschienen und legen Zeugnis ab von der herausragenden Arbeit des Minsk Orchestra.

Ist es also doch richtig, von einem Märchen zu sprechen?

Minsk Orchestra