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Christopher Leith


Benedikt Leitner


Jonathan Lemalu


Wolfgang Lentsch


Alexandra Lentsch


Donna Leon


Les Talens Lyriques


Joanne Levine


Cecilia Li


Wolfgang Liebhart


Linzer Jeunesse Chor


Herbert Lippert


Francesca Lombardi


London Classical Players


Cornelia Löscher


Cornelia Löschner


Danka Lukan


Viktor Lukas


Gwendolyn Lytle


L´ Aura Ensemble


Christopher Leith

Inszenierung

Christopher Leith war schon in seiner frühen Kindheit von der Welt der Marionetten fasziniert und fing bereits mit zehn Jahren an, Vorstellungen mit Puppen aufzuführen. Nach seinen Studien an der Kunst- und Theaterakademie absolvierte er beim Little Angel Marionette Theatre in London eine Ausbildung in Marionettendesign, Holzschnitzen und der Kunst des Marionettenspielens und avancierte bald zum leitenden Marionettenspieler des Ensembles. Nach seiner Lehrzeit produzierte er eine Bearbeitung des berühmten englischen Versepos „Beowulf“, die dem bekannten Regisseur Peter Hall so gut gefiel, dass er die Produktion an das National Theatre in London holte. Leith wurde dort der erste Marionettenregisseur und produzierte viele innovative Stücke. Der Künstler ist von der einzigartigen Kombination der Unbeweglichkeit einer Skulptur und der Lebendigkeit des Schauspielers, die in der Marionette vereinigt sind, fasziniert. Diese Ausdehnung der Grenzen des Mediums „Marionette“ brachte ihn dazu, mehrere Produktionen zu entwerfen, die nicht für die Proszeniumsbühne gedacht, sondern von allen Seiten zu präsentieren sind. 1993 wurde er Direktor des Little Angel Theatre und hat seitdem über 20 Produktionen geschaffen, darunter zwei Marionettenopern: “Judith und Holofernes“ von David Lang für die English National Opera und „Philemon und Baucis“ für die Haydnfestspiele in Eisenstadt. Obwohl das Theater seine große Liebe ist, hat Leith auch in vielen Filmen mitgewirkt (darunter in vier “Muppets“-filmen) und unterrichtet an mehreren renommierten Institutionen. Seinen Marionetten, Skulpturen, Theatermodellen, Zeichnungen und seiner Malerei wurden Ausstellungen in ganz Großbritannien gewidmet, beispielsweise im Royal National Theatre, im Victoria&Albert Museum, im British Museum. Diese Produktion von „Philemon und Baucis“ für die Haydntage stellte Leith vor ganz neuen Herausforderungen: er musste eine Produktion für eine sehr große Bühne kreieren und fand die Lösung in der Schaffung von nahezu lebensgroßen Holzpuppen und in der Betrachtung der ganzen Bühne als eine Skulptur, damit alle Beteiligten – Sänger, Schauspieler, Marionettenspieler, Chor – gut integriert werden können.