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1-25 | 26-50


Da Blechhaufn


Diana Damrau


Danish Chamber Orchestra


Ottavio Dantone


Olivier Darbellay


Das Amsterdamer Streichquartett


Das Kleine Orchester


Annette Dasch


Nadia David


David Trio


Sir Colin Davis


Steve Davislim


Bertrand de Billy


Jeanette de Boer


Xavier de Maistre


Helena Dearing


Kati Debretzeni


Steven Delany


Gudrun Dengler


Renald Deppe


Helmut Deutsch


Steven Devine


Linde Devos


Die HaydnAkademie


Die Hofdantzer


Steve Davislim

Solo-Künstler , Tenor

Der australische Tenor Steve Davislim begann seine musikalische Ausbildung als Hornist und studierte Gesang am Victorian College of the Arts bei Dame Joan Hammond. Weitere Studien absolvierte er bei Gösta Winbergh und Neil Shicoff sowie in der Liedklasse von Irwin Gage in Zürich und schließlich am Internationalen Opernstudio Zürich. Er erhielt unter anderem Auszeichnungen wie den Queen Elizabeth II Silver Jubilee Award (zwei mal) sowie den Australia Council Overseas Study Grant.

Von1994 bis 2000 war Steve Davislim Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich und sang dort Partien wie Conte Almaviva/IL BARBIERE DI SIVIGLIA, Paolino/IL MATRIMONIO SEGRETO, Rossillon/DIE LUSTIGE WITWE, Steuermann/DER FLIEGENDE HOLLÄNDER, Tamino/ZAUBERFLÖTE sowie Maler/LULU unter Franz Welser-Möst, Don Ottavio/DON GIOVANNI und Ferrando/COSI FAN TUTTE, unter Nikolaus Harnoncourt, weiters den Prinzen in Heinz Holligers SCHNEEWITTCHEN.

Sein Debüt an der Wiener Staatsoper absolvierte er 2002 in der Rolle des Tamino/DIE ZAUBERFLÖTE. Seither brachten ihn zahlreiche Gastspiele an die wichtigsten Opernhäuser wie die Berliner Staatsoper als Conte Almaviva, die Hamburgische Staatsoper als Conte Almaviva und Tom Rakewell/THE RAKE’S PROGRESS, die Royal Opera Covent Garden in London als Fenton/FALSTAFF, an die Volksoper Wien als Tamino, Belmonte, Tom Rakewell und Ferrando sowie Ferrando in Helsinki und Fenton unter Claudio Abbado beim Ferrara Festival. Die Aufführungen von Webers OBERON am Théâtre du Châtelet in Paris, Caen und im Londoner Barbican waren gefolgt von einer Aufnahme für DECCA. Außerdem war er seither regelmäßig an der Sydney Opera zu erleben, u.a. 2003 als Lensky/EUGEN ONEGIN und David/DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG, und trat bei Festivals wie den Salzburger und den Schwetzinger Festspielen auf. Sein Amerika-Debüt gab Steve Davislim im Jänner 2005 an der Lyric Opera in Chicago, wo er als Jacquino/FIDELIO zu erleben war.

Die Zusammenarbeit mit den namhaftesten Dirigenten führte ihn mit den wichtigsten Orchestern zusammen und in alle großen Musikzentren Europas, der USA und Australiens: Zürich, London, Wien, Berlin, Luzern, Mailand, Madrid, Cleveland New York, um nur einige zu nennen. Er arbeitete u.a. mit Dirigenten wie Sir Colin Davis, Rafael Frühbeck de Burgos, Adam Fischer, Christoph Eschenbach, John Eliot Gardiner, Valery Gergiev, Michael Gielen, Nikolaus Harnoncourt, Bernard Haitink, René Jacobs, Lorin Maazel, Christoph von Dohnanyi, Marc Minkowski, Miroslav Rostropovitch Roger Norrington, Antonio Pappano, Jeffery Tate, Riccardo Chailly, Franz Welser-Möst, Philippe Herreweghe und David Zinman. Zahlreiche CD-Einspielungen zeugen von Steve Davislims künstlerischer Bandbreite, u.a. Brahms’ RINALDO mit Michel Plasson, BACH-KANTATEN mit Sir John Eliot Gardiner, Beethovens CHRISTUS AM ÖLBERG, Rossinis PETITE MESSE SOLENNELLE, Beethovens 9. SYMPHONIE sowie eine Solo-CD mit Strauss’ Orchesterliedern unter Simone Young und viele mehr.

Pläne für die laufende Saison beinhalten Einspielungen von Händels RODELINDA mit Alan Curtis und Mozarts REQUIEM mit Christian Thielemann, beides für die Deutsche Grammophon. Außerdem wird er bei einer Aufnahme von DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG unter Christian Thielemann und von Haydns SCHÖPFUNG unter Adam Fischer mitwirken. Zukünftige Projekte bringen außerdem Bachs MATTHÄUSPASSION mit Philippe Herreweghe in Amsterdam, DAS LIED VON DER ERDE in der Wigmore Hall, Haydns JAHRESZEITEN auf Spanien-Tournee, Berlioz’ ROMEO ET JULIETTE und DON GIOVANNI in Neapel, Brittens SERENADE in Rom, Lenski/EUGEN ONEGIN in Valencia sowie Händels ARIODANTE in Barcelona.

Steve Davislim