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1-25


Peter Zajicek


Mara Zambieri


Lawrence Zazzo


Thomas Zehetmair


Norbert Zeilberger


Christian Zenker


Monika Zerbe


Justus Zeyen


Zheng Zhou


Richard Zielinski


Ruth Ziesak


Wolfgang Zimmerl


Rainer Zipperling


Reinhard Zmöling


Susanne Zöllinger


Zürcher Kammerorchester


Mara Zambieri

Solo-Künstler , Sopran

Mara Zampieri studierte am Konservatorium ihrer Heimatstadt Padua. 1972 gewann sie den Gesangswettbewerb von Pavia und debutierte dort im selben Jahr als Nedda im "Bajazzo". Als Gewinnerin der Gesangswettbewerbe von Parma und Macerata ("Maskenball"-Debut), trat sie in Glucks "Armida" an der Seite von Renato Bruson erstmals in Palermo auf. In der Saison 1977/78 debütierte Mara Zampieri an der Mailänder Scala in "Maskenball" (unter Abbado, weltweite TV-Übertragung) und "Don Carlo". Bedeutende Erfolge errang sie dort unter anderem auch in "Troubadour" und "Masnadieri". Im Anschluss daran Auftritte an allen großen italienischen Opernhäusern. Ihr Wien-Debut erfolgte 1979 in Mercadantes "Giuramento" an der Seite von Placido Domingo. Noch im selben Jahr sang sie in der Neuinszenierung von Verdis "Attila" unter Sinopoli. 1988 wurde Mara Zampieri der Titel "Kammersängerin" verliehen. In Wien sang die Künstlerin alle wesentlichen Partien ihres Repertoires - u.a. die Lady Macbeth (in einer Neuinszenierung unter G.Sinopoli), "Maria Stuarda", "Tosca", "Manon Lescaut", "Mädchen aus dem Goldenen Westen". Einen bemerkenswerten Erfolg feierte sie 1991 als Richard Strauss' "Salome". Ihr Debüt als Senta in Wagners "Fliegendem Holländer" gab sie 1994 an der Staatsoper Berlin "Unter den Linden".Bei den Bregenzer Festspielen war Mara Zampieri 1984 "Tosca", 1990 "La Wally" (Catalani) und 1994 "Fedora" (Giordano).Darüberhinaus gastiert sie an den wichtigsten Opernhäusern von Europa und Lateinamerika. Das Debüt in den Vereinigten Staaten erfolgte an der Seite von Placido Domingo in einer New Yorker Aufführung von "Giuramento". An der San Francicso Opera sang sie "Nabucco" mit Piero Cappuccilli.Für Aufführungen von "Manon Lescaut", 1991 und "Tosca", 1994 (jeweils unter Ozawa) ging sie nach Japan. Der erste Liederabend - 1991 in München - wurde bei Publikum und Presse derart positiv aufgenommen, dass sie seitdem auch in diesem Fach sehr gefragt ist und regelmäßig im Wiener Musikverein und Konzerthaus, in Zürich, Italien usw. gastiert.