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1-25 | 26-50 | 51-75


Gerald Pachinger


Pacific Quartet Vienna


Ian Page


Anna Maria Pammer


Terence M. Pamplin


Young-Choon Park


Giorgio Paronuzzi


Roberto Paternostro


Steven Paul


Kersten Paulsen


Albin Paulus


Paxos Quartett


Roman Payer


Barbara Payha


Richard Todd Payne


Péchés de Jeunesse


Marcus Pelz


Boris Pergamenschikow


Alfredo Perl


Marco Pesci


Marlis Petersen


Petersen Quartett


Patricia Petibon


Petit Trianon


Radmilo Petrovic


Patricia Petibon

Solo-Künstler , Sopran

Nach dem Abschluss ihres Studiums der Musikwissenschaft absolvierte Patricia Petibon 1995 ihre Gesangsausbildung am Conservatoire National Supérieur de Musique (CNSM) bei Rachel Yakar mit dem ersten Preis.

Von William Christie entdeckt, arbeitet sie seither regelmäßig mit Les Arts Florissants zusammen; Engagements führten die junge Sängerin unter seiner Stabführung u.a. nach Aix-en-Provence, ans Teatro alla Scala, ans Teatro Colón sowie an die Londoner Wigmore Hall.

Einem breiten Publikum wurde Patricia Petibon durch ihr erfolgreiches Debüt am Pariser Palais Garnier mit Rameaus HIPPOLYTE ET ARICIE bekannt, als sie im Herbst 1996 die Aufmerksamkeit von Presse und Publikum auf sich zog. Mit Auftritten als Blondchen/DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL, Zerbinetta/ARIADNE AUF NAXOS, Norina/DON PASQUALE, Soeur Constance/LES DIALOGUES DES CARMÉLITES, Olympia/LES CONTES D’HOFFMANN, Serpetta/LA FINTA GIARDINIERA und Sophie/DER ROSENKAVALIER war sie daraufhin an Häusern wie der Deutschen Oper am Rhein, der Opéra de Nancy, der Opéra de Lyon und in Strasbourg zu hören. Debüts an der Opéra Bastille in MANON, der Zürcher Oper als Blondchen sowie an der Wiener Staatsoper als Olympia, wo sie in späterer Folge auch als Sophie zu hören war, folgten. Vergangene Saison trat sie erstmals in der Partie der Susanna/LE NOZZE DI FIGARO in Nancy auf.

Mit Werken des Barock war Patricia Petibon neben Engagements mit William Christie auch an der Pariser Opéra in Rameaus LES INDES GALANTES/Phani & Zima und unter der musikalischen Leitung von Marc Minkowski in ARIODANTE/Dalinda sowie zur Neueröffnung des Théâtre du Châtelet in Glucks ORPHÉE ET EURYDICE unter John Eliot Gardiner zu erleben.

Einen besonderen Erfolg feierte die Künstlerin als Giunia/LUCIO SILLA im Theater an der Wien unter Nikolaus Harnoncourt, mit dem sie wiederholt zusammen arbeitete. Unter seiner Leitung war sie in Mozarts DER SCHAUSPIELDIREKTOR/Mademoiselle Silberklang bei der Mozartwoche Salzburg und im Wiener Musikverein zu hören, trat in Haydns ORLANDO PALADINO bei der styriarte in Graz sowie in Mozarts SCHULDIGKEIT DES ERSTEN GEBOTS im Theater an der Wien auf und wirkte an einer Einspielung von Haydns ARMIDA mit.

Engagements der laufenden Saison beinhalten Neuproduktionen von ARIODANTE/Ginevra am Grand Théâtre de Genève, ZAMPA/Camille an der Opéra Comique in Paris sowie LUISA FERNANDA/Duquesa Carolina am Theater an der Wien.

Das Konzertfach führte Patricia Petibon mit weiteren Dirigenten wie Charles Dutoit für CARMINA BURANA am Théâtre des Champs-Elysées und Fabio Biondi für Caldaras LA PASSIONE DI GESÙ an der Accademia di Santa Cecilia in Rom zusammen. Zukünftige Projekte beinhalten u.a. SCHULDIGKEIT DES ERSTEN GEBOTS bei der Mozartwoche in Salzburg mit Nikolaus Harnoncourt und Mozart-Arien mit dem Freiburger Barock Orchester Künstleragentur Dr. Raab & Dr. Böhm Seite 02 Patricia Petibon im Wiener Musikverein. Daneben steht Patricia Petibon regelmäßig auf der Liedbühne und tritt auch in dieser Saison mit Liederabenden im Wiener Konzerthaus, in Luxembourg und Japan auf.

Die Diskografie der Künstlerin umfasst mittlerweile Titel wie LA BONNE CUISINE mit einem vielfältigen Streifzug durch ihr Repertoire, HÄNDEL-DUETTE mit Emmanuelle Haïm, ein Solo-Alben mit fran-zösischen Arien sowie LA PASSIONE DI GESÙ mit Fabio Biondi. Seit Beginn der Saison 2007/08 hat Patricia Petibon einen Exklusivvertrag bei der Deutschen Grammophon. Aufnahmen wie Arien von Gluck, Mozart und Haydn sind geplant.

Patricia Petibon Stéphanne Charpentier