Ensemble | Chor | Dirigent | Solo-Künstler | Inszenierung | Bühnenbild | Kostüme | Choreographie | Lichtdesign | Sonstige Mitwirkende | Alle



A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Ä Ö Ü





1-25


Franz Obermüller


Lothar Odinius


Christiane Oelze


Norio Ohga


Margot Oitzinger


Oklahoma Festival Ballet


Marian Olschewsky


Marian Olszewski


Ferhan & Ferzan Önder


Enrico Onofri


Orchester Akademie Ossiach


Orchester der Dommusik St. Martin


Orchester Purpur


Orchestra Ensemble Kanazawa


Orchestra Haydn di Bolzano


Orchestra of the Age of Enlightenment


Orchestra of the Eighteenth Century


Orchestra Spirit of Europe


Orchestre National d´Ile de France


Claudio Osele


Österr.-Ung. Haydn-Philharmonie


Österreichische Kammersymphoniker


Daniel Ottensamer


Christiane Oelze

Solo-Künstler , Sopran

Christiane Oelze hat sich sowohl als Interpretin von prominenten Opernrollen, anspruchsvollem Lied- und Konzertrepertoire als auch geistlichen Werken international durchgesetzt. Sie singt in den renommiertesten Opernhäusern und auf Konzertpodien mit größtem Prestige in Europa, den USA und Japan und arbeitet mit berühmten Dirigenten wie z.B. Claudio Abbado, Pierre Boulez, Herbert Blomstedt, Riccardo Chailly, Sir John Eliot Gardiner, Nikolaus Harnoncourt, Christopher Hogwood, Fabio Luisi, Sir Neville Marriner, Kurt Masur, Kent Nagano, Sir Roger Norrington und Sir Simon Rattle zusammen.

Christiane Oelze ist in Köln geboren. Dort studierte sie auch an der Musikhochschule bei Klesie Kelly-Moog, später bei Erna Westenberger in Frankfurt/Main und sie belegte Meisterkurse bei Elisabeth Schwarzkopf. Christiane Oelze profilierte sich zunächst als Sänger-Darstellerin in Mozartopern, wie z.B. als Pamina in der Zauberflöte und Susanna in Nozze di Figaro. Dazu kamen Rollen der Klassischen Moderne wie etwa Regina in Mathis der Maler von Paul Hindemith und Anne Trulove im The Rake´s Progress von Igor Strawinsky und sie sang Mélisande in Claude Debussy´s Pelléas et Mélisande.

Ein glänzendes Rollendebüt gab Christiane Oelze als Sophie in Peter Konwitschny´s Neuinszenierung des Rosenkavaliers an der Hamburger Staatsoper unter Ingo Metzmacher im Jahr 2002 und sie wusste abermals als Ilia in Mozart´s Idomeneo unter Sir Simon Rattle beim Glyndebourne Festival 2003 und konzertanten Aufführungen mit den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle in Berlin und Luzern im Jahr 2003 eindrucksvoll zu überzeugen.

Ihr Debüt als Gräfin in Le Nozze di Figaro, in einer Inszenierung von Christoph Marthaler, wird Christiane Oelze unter Silvain Cambreling Anfang 2006 in Paris an der Opéra Bastille geben. Mit ihrem umfassenden Konzertrepertoire gastiert Christiane Oelze auf internationalen Podien und Festspielen u.a. mit den Berliner Philharmonikern und Sir Simon Rattle, dem Ensemble Intercontemporain und Pierre Boulez ,dem Deutschen Sinfonie Orchester Berlin und Kent Nagano, dem MDR Sinfonieorchester sowie den Wiener Symphonikern und Fabio Luisi, dem Gewandhausorchester Leipzig und Herbert Blomstedt, mit Musica Antiqua Köln und Reinhard Goebel, der Academy of Ancient Music und Christopher Hogwood, sowie mit dem San Francisco Symphony Orchestra und Paul Mc Creech.

Mit dem Cleveland Orchestra und Franz Welser-Möst setzt Christiane Oelze im Jahr 2006 ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort. Zuvor singt sie zum Jahreswechsel mit den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle in der Berliner Philharmonie beim Sylvesterkonzert 2005/06, das vom Fernsehen übertragen wird. Gleichwertig zu Oper- und Konzertrollen hat sich Christiane Oelze dem Aufbau eines anspruchsvollen und vielseitigen Liedrepertoires gewidmet, begleitet von Pianisten wie zum Beispiel Eric Schneider, Julius Drake, Rudolf Jansen, Graham Johnson, Malcolm Martineau, Roger Vignoles sowie Mitsuko Uchida.

Ihre viel beachteten Liederabende führten und führen sie in die Metropolen Europas und den USA. Ihre Interpretationen des klassischen und romantischen Liedes, Liedern von Anton Webern und anderen Vertretern der Wiener Schule sowie Programme aus Hugo Wolf´s Spanischem Liederbuch sind vom Publikum und Fachpresse umjubelt worden. Ihr aktuelles Programm mit Liedern und Songs nach Brecht, Eichendorff, Heine und Rilke, vertont von Leonard Bernstein, Johannes Brahms, Hanns Eisler, Frank Martin, Robert Schumann und Kurt Weill weiß Christiane Oelze ebenfalls in glänzender Weise zu interpretieren und erreicht das Publikum damit eindrucksvoll auf emotionaler Ebene.

Christiane Oelze pflegt seit vielen Jahren ein weit gespanntes Repertoire geistlicher Musik von Bach bis Brahms begleitet von Dirigenten wie zum Beispiel Sir Roger Norrington (Haydn-Jahreszeiten und Hector Berlioz/L´Enfance du Christ); Philippe Herreweghe (Deutsches Requiem von Johannes Brahms), Ludwig Güttler und Enoch zu Guttenberg (Bachs Weihnachtsoratorium), Kent Nagano (Johannes-Passion) und Fabio Luisi mit Bruckner-/und Beethoven-Messen, Mendelssohn-Oratorien sowie dem Brahms-Requiem.

Die Diskographie von Christiane Oelze repräsentiert eindrucksvoll alle Facetten ihrer Opern- und Konzertaufführungen, Liedinterpretationen und geistliche Musik, wie zum Beispiel: Lieder und Kantaten von Anton Webern; Carmina Burana mit Christian Thielemann; Die Zauberflöte (Pamina) mit Sir John Eliot Gardiner (Deutsche Grammophon/Archiv Produktion); die Matthäus Passion mit Helmuth Rilling bei Hänssler und mit Seiji Ozawa bei Philips; die Johannes Passion sowie Bachs Weihnachtsoratorium mit Ludwig Güttler bei Berlin Classics. Goethe-Lieder von Eisler, Schubert, Schumann u.a. mit Eric Schneider und Lieder französischer und spanischer Komponisten mit Rudolf Jansen; Hugo Wolf´s „Italienisches Liederbuch“ mit Hans Peter Blochwitz und Rudolf Jansen (Berlin Classics). Mozarts c-moll Messe und das Brahms-Requiem mit Philippe Herreweghe (Harmonia Mundi); „Zigeunerbaron“ mit Nikolaus Harnoncourt (Teldec); Kammermusik von Paul Hindemith und Arnold Schönberg (Dabringhaus & Grimm).

Zu ihren jüngsten Einspielungen zählen das Fauré-Requiem mit dem Limburg Symphony Orchestra/Ed Spanjaard (Pentatone Music) sowie Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 4 mit dem Thomas Christian-Ensemble (Dabringhaus & Grimm). Christiane Oelzes aktuelle Solo-Produktion mit ausgewählten Liedern von Wilhelm Grosz, Viktor Ullmann, Erich Wolfgang Korngold und Kurt Weill, begleitet von Eric Schneider, wird unter dem Titel „Verbotene Lieder“ im Herbst 2005 bei Capriccio veröffentlicht. Seit Herbst 2003 unterrichtet Christiane Oelze als Professorin für Gesang an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf.

Christiane Oelze