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1-25


Lise Nadel


Junko Nagai


Istvan-Zsolt Nagy


Sergei Nakariakov


NeoBarock


Thomas Nestler


Matthew Newlin


Josef Niederhammer


Liliana Nikiteanu


Shukoff Nikolai


Romana Noack


Roger Norrington


Giuseppe Nova


Michael Nowak


Daniela Nuzzoli


Sergei Nakariakov

Solo-Künstler , Trompete

„Der Paganini der Trompete“, „Ein außergewöhnliches Talent“, – sind nur einige der Attribute, mit denen Sergei Nakariakov in der Musikwelt geschmückt wird. Geboren wurde Sergei Nakariakov 1977 in Gorki. Seine musikalische Laufbahn begann er jedoch zunächst mit dem Klavierspiel. Nach einer Rückenverletzung musste der damals neunjährige Nakariakov dieses allerdings aufgeben und widmete sich fortan einem intensiven Trompetenstudium. Bis zum Jahre 1995 war es ausschließlich sein Vater Mikhail Nakariakov, der hierbei das außergewöhnliche musikalische Gespür des jungen Trompeters förderte und ihm überdies das technische Rüstzeug eines Virtuosen auf den Weg gab. Ersten Konzerten in Russland folgten schnell Einladungen nach Schweden, Österreich, in die Niederlande und nach New York. Überall versetzte der junge Nakariakov das Publikum durch eine unvergleichliche Virtuosität und tiefempfundene Musikalität in Erstaunen. Bereits Anfang der 1990er Jahre debütierte er bei den Salzburger Festspielen und gastierte beim Schleswig-Holstein Musik Festival, wo ihm der Prix Davidoff verliehen wurde. Seitdem ist er in vielen Musikmetropolen und bei zahlreichen Festivals aufgetreten. Außerdem unternimmt er regelmäßig Tourneen durch Japan. Zahlreiche Begegnungen mit renommierten Solisten und Dirigenten zeichneten hierbei Sergei Nakariakovs Weg. Im Jahre 2001 spielte Sergei Nakariakov in dem japanischen Film „Taiga no itteki“ sowohl die Rolle eines jungen Trompeter in Tokyo, als auch den Soundtrack des Films. 2002 wurde er mit dem „Echo Klassik“ als Instrumentalist des Jahres ausgezeichnet. Der deutsche Komponist Jörg Widmann komponierte für Sergei Nakariakov das Trompetenkonzert „Ad Absurdum“, welches der Trompeter 2006 mit dem Münchner Kammerorchester unter der Leitung von Christoph Poppen uraufgeführt hat. „Sergei Nakariakov muss ein Fisch sein, er muss durch Kiemen atmen. Woher sonst nimmt er die Luft zu dem endlosen Trompeten-Geflatter, das Jörg Widmann für ihn maßgeschneidert hat“, fragte sich angesichts dieses Stückes ein Kritiker des Münchner Merkur. Eine enge und fruchtbare Künstlerfreundschaft verbindet ihn mit dem Jazztrompeter Till Brönner. Sergei Nakariakov spielt auf Instrumenten von Antoine Courtois, Paris.

Sergei Nakariakov