Ensemble | Chor | Dirigent | Solo-Künstler | Inszenierung | Bühnenbild | Kostüme | Choreographie | Lichtdesign | Sonstige Mitwirkende | Alle



A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Ä Ö Ü





1-25 | 26-50 | 51-75 | 76-100


Raffaella Milanesi


Giorgia Milanesi


Marlin Miller


Helmut Stefan Milletich


Minsk Orchestra


Mischa Maisky Trio


Mitglieder des Kammerorchester Basel


Mitglieder des Staatsopernchors


Stephan Möller


Luca Monti


Dale Morehouse


Xavier Moreno


Joachim Moser


Anne Moses


Don V Moses


Moskauer Akademie


Moskauer Viruosen


Mozart Ensemble der Wiener Volksoper


Mozart Quartett Wien


Mozarteum Quartett


Mozarteumorchester Salzburg


Giuseppe Mulé


Petra Müllejans


Thomas Müller


Othmar Müller


Sir Charles Mackerras

Dirigent

Der australische Dirigent Sir Alan Charles Mackerras wurde am 17. November 1925 in Schenectady, Bundesstaat New York, USA geboren. Seine Schwerpunkte liegen im barocken und klassischen (Henry Purcell, Georg Friedrich Händel, Christoph Willibald Gluck, Wolfgang Amadeus Mozart), im böhmisch-tschechischen (insbesondere Leoš Janáèek) und im Gilbert und Sullivan-Repertoire.

Er studierte und spielte zunächst in Sydney Oboe, bevor er sich dem Dirigieren zuwandte. Prägend waren seine Studienjahre bei Václav Talich in Prag, aus denen er als Wahrer der böhmischen Tradition hervorging. Ab 1948 und bis 1977 dirigierte er regelmäßig am Londoner Sadler's Wells Theatre (zuletzt als dessen Generalmusikdirektor), 1961-1963 an der Berliner Staatsoper 1965-1970 an der Hamburgischen Staatsoper, seit 1964 auch in Covent Garden.

Sein Debüt an der Metropolitan Opera feierte er 1972, Paris folgte ein Jahr später. Spätestens seitdem ist Mackerras einer der weltweit gefragtesten und geehrtesten Dirigenten, und gilt seit dem Tode Rafael Kubeliks auch als der authentischste „tschechische“ Dirigent der alten Schule (Mackerras ist Ehrenbürger Prags und leitet seit Jahrzehnten regelmäßig die Tschechische Philharmonie).

Bahnbrechend in Mackerras' diskografischer Karriere war seine hochkarätig besetzte und historisch getreue Aufnahme des Messiah von Händel (1969, mit u.a. Robert Tear, Janet Baker und Elizabeth Harwood), die nach wie vor trotz mittelmäßiger Chöre als Meilenstein gilt. Auch werden seine Aufnahmen der Opern von Janáèek – die ihm mehr als irgendjemand anderem ihre neuzeitliche Anerkennung auf westlichen Bühnen verdanken – als mustergültig angesehen.

Sir Charles Mackerras